Eddi KiEZ Ferienepark Feuerkuppe

Wissenswertes zur Feuerkuppe

  • Lagerfeuer_KiEZ Ferienpark Feuerkuppe

Wie kam es zu dem Namen "Feuerkuppe"?

Um die Bezeichnung "Feuerkuppe" ranken sich viele Sagen und Geschichten. Gemeint ist damit die Stelle im Ferienpark, wo sich heute unser Lagerfeuerplatz befindet und von wo aus man eine einzigartige Aussicht über das Wippertal bis in den Harz hat. Es wird vermutet, dass bereits die Germanen diesen Platz als Feuerstelle genutzt haben. Historisch belegt ist, dass die Germanen an der Feuerkuppe Frühlingsfeuer zu Ehren der Frühlingsgöttin "Ostera" entzündet haben, auf dass sie den Winter vertreiben möge. Ebenso nachgewiesen ist die Nutzung der Feuerstelle zur Verbreitung von Mitteilungen bzw. Ankündigung von Ereignissen.

So wurden beispielsweise in früheren Zeiten Heere durch Feuerzeichen darüber informiert, dass Verstärkung im Anmarsch war. Ob nun historisch nachgewiesen oder nur auf Vermutungen beruhend, fest steht, dass das Element "Feuer" schon seit jeher eine wesentliche Rolle auf der Feuerkuppe gespielt hat und daher maßgeblich für die Namensgebung war. Durch unseren Lagerfeuerplatz an besagter Stelle setzen wir diese Tradition fort; denn auch wir sind uns einig, dass es weit und breit keinen schöneren Platz geben kann, um ein Lagerfeuer zu veranstalten.

 

Zur Geschichte des Ortes "Straußberg"

Als einer von fünf Ortsbereichen des Ortsteiles Straußberg der Einheitsgemeinde Sondershausen empfängt der Ferienpark jährlich tausende kleine und große Gäste zu Klassenfahrten, Projektwochen, Erholung und Feriengestaltung wie auch zu Tagungen, Seminaren, Familienfeiern und Trainingslagern.

Straußberg wird erstmalig in einer mit 1356 datierten Marktrechtsurkunde der Stadt Sondershausen erwähnt. Der heutige Ort Straußberg mit ca. 100 Einwohnern, einer der kleinsten Orte im Freistaat Thüringen, ist mit jenem Straußberg nicht identisch, sondern erst um die 200 Jahre alt, worauf das Alter der Dorflinden schließen lässt. Das frühere Straußberg muss sich etwa einen Kilometer in Richtung des Nachbarortes Immenrode befunden haben, fiel entweder der Pest zum Opfer oder wurde im 30-jährigen Krieg gebrandschatzt. Im Ort Straußberg ist eine Besichtigung der um 1200 gebauten Burg zu empfehlen. Führungen können an der Rezeption angemeldet werden.

Der Name "Straußberg" wird auf die letzte für Thüringen siegreiche kriegerische Auseinandersetzung gegen die Sachsen um 650 zurückgeführt, welche unterhalb des Berges, etwa im Bereich der Orte Wernrode – Wolkramshausen – Kleinfurra ausgetragen wurde. An der Wipper trug man einen Strauß aus und so soll der Name entstanden sein. Bis 1945 war der Ort eine Domäne des Freistaates. Nach 1945 kam es durch Bodenreformen zur Gründung von zwölf Neubauerngehöften.

Das heutige Straußberg gliedert sich folgende Ortsteile:

  • den Oberen Straußberg als eigentlichen Kern
  • den unteren Straußberg
  • die Feuerkuppe
  • den Kirchberg und
  • die Forsthäuser

 

Die Hainleite

Idyllisch gelegen auf dem Kamm der Hainleite mit ihrem gemäßigten Reizklima, mehr als 400 m über NN, wird der Ferienpark umschlossen von dem größten zusammenhängenden Rotbuchenbestand in Europa sowie äußerst artenreichen Mischwäldern. Die herrliche Landschaft lädt zu Wanderungen und Radtouren geradezu ein. Mehr als 820 Baum- und Pflanzenarten, darunter 27 verschiedene Orchideen, Wald, Wiesen und Sümpfe sowie viele Überraschungen warten darauf entdeckt zu werden.

Die Hainleite, mehr als vierzig Kilometer lang und zwölf Kilometer breit, zeigt vielfältigste Spuren der Geschichte: von Resten alter Wallburgen, über Stücke original erhaltener Handelsstraßen bis hin zu Kirchen, Mühlen, Steinkreuzen und weiteren architektonischen Sehenswürdigkeiten. Unter dem Motto "Runter von der Straße! Rein in den Wald!" bietet der Ferienpark eine Reihe von Wanderstrecken und Radtouren an, auf denen man frei von den Gefahren des Straßenverkehrs, unbelästigt von Autolärm und Abgasen, in gesunder Waldluft Bau- und Naturdenkmäler sowie vieles Sehens- und Besuchenswertes kennenlernen kann. Nähere Informationen zu Wander- und Fahrradstrecken bekommt ihr an der Rezeption.

 


Quelle: Alfons Jarmuszewski

Wissenswertes aus über 60 Jahren Ferienlager in Straußberg